Berichte und andere Infos
Jahresbericht des 1. Vorsitzenden
Liebe Skifreunde,

wir hatten das Glück, im vergangenen Jahr im August unser 25-jähriges Vereinsbestehen mit einer sehr schönen Veranstaltung mit unseren Mitgliedern und Gönnern und auch mit den Vertretern der Stadt Merzig und des Landesverbandes und auch mit den Pressevertretern feiern zu können.

Wir haben uns seit 1985, dem Gründungsjahr, bis heute gut gehalten.

Aber bekanntlich soll man sich auf den eigenen Lorbeeren nicht ausruhen.

Wie man im folgenden entnehmen kann, haben wir, wie ich finde, auch wiederum für die kommende Wintersaison für all unsere Skifreunde ein sehr interessantes und abwechslungsreiches Sport- und Reiseprogramm zusammengestellt.

Wir wünschen uns und hoffen, dass Ihr von unserem Veranstaltungsprogramm durch Eure zahlreichen Buchungen einen regen Gebrauch macht und wir alle vom Vorstand erkennen, dass wir auf der richtigen Linie liegen.

Ski Heil und Hals und Beinbruch.

Für den Vorstand

Eurer Werner Reiplinger
Clubmeisterschaft 2011 im Montafon
Unsere diesjährige Clubmeisterschaft fand am 29.01.2011 im Montafon auf dem Golm statt.

Bei herrlichem Wetter und guter Schneelage traten unsere Mitglieder zum Wettstreit an.

Wir fuhren zwei Durchgänge auf der abgesteckten Riesenslalomstrecke wobei die schnellste Zeit für den einzelnen Teilnehmer gezählt wurde.

Es konnten sich unsere Favoriten Christina Münster bei den Frauen und Meinhard Fritzer bei den Männern letztendlich durchsetzen. Allerdings kündigen sich für das nächste Jahr spannende Kämpfe an. Johannes Biermann und Gisela Wagner lagen sehr knapp hinter den Clubmeistern.

Konrad Schumacher
Jugendfahrt nach Todtnauberg
Auch in diesem Winter war die Jugendfahrt in den Schwarzwald wieder sehr begehrt und die vorhandenen Plätze in der Jugendherberge Todtnauberg sehr schnell ausgebucht.
Hatten wir Anfang des Winters im Saarland mit den Schneemassen zu kämpfen, fiel im Februar im Schwarzwald fast kein Schnee mehr, sodass wir auf die Schneeverhältnisse neugierig waren.

In Todtnauberg war nur eine Piste geöffnet und so fuhren wir am Samstag bei strahlendem Wetter zum Feldberg, wo die kleinen und großen Ski- und Snowboardfahrer des Ski-Club‘s in verschiedenen Gruppen mit den Ski-Übungsleitern Detlef Rogosch, Maria Doujak und Johannes Biermann den ganzen Tag auf gut präparierten Pisten trainierten und viel Spaß hatten.

Am Sonntag zeigte sich das Wetter von seiner anderen Seite mit Nebel und Schneefall.
Wir beschlossen daher, nicht auf den Feldberg zu fahren, sondern die verbleibenden Stunden in Todtnauberg am Stübenwasenhang zu trainieren, was dann trotz eingeschränkter Sicht, dafür aber mit einer Neuschneeauflage, allen noch großen Spaß machte.

Am Sonntagmittag machten wir uns wieder auf den Heimweg und alle waren sich einig, ein schönes Wochenende im Schnee verbracht zu haben, mit Wiederholung im nächsten Winter!

Maria Doujak
Revivalreise 2011 nach Innsbruck
Wie vor 25 Jahren

Unter diesem Motto haben wir in diesem Winter gemeinsam mit der Firma Reise-Schulligen, Britten, im vergangenen Winter Ende März eine Busreise übers Wochenende durchgeführt.

Die Reise führte uns in ein von unserem Verein noch nicht besuchtes Skigebiet, dem Axamer Lizum, in der Nähe von Innsbruck, einst Austragungsort der Olympischen Winterspiele.

Das Axamer Lizum ist allen Ansprüchen unserer mitgereisten Skifreaks gerecht geworden - auch das Wetter hat, bis auf die letzten Stunden am Sonntag mitgespielt, zwar etwas durchwachsen aber trocken.
Die Pisten, von blau bis schwarz, waren alle sehr gut präpariert.

Der bei unserer Fahrt mitgereiste Ski-Oldie Winni, genannt Einstock-Winni, kann dies bestätigen. Er war in seiner originellen Ausrüstung, Holzlatten, Drahtbindung, Knickerbocka, Pinselhut, Rucksack und Einstocksteuerung auf den Hängen und Pisten des Lizum unterwegs und musste sich sehr oft den sehr interessierten Skifahrern für einen Schnappschuss in Pose stellen - natürlich auch beim Après-Ski.

Noch einmal Dank an die Firma Reise-Schulligen, die auch den Reisepreis für uns wie vor 25 Jahren angeboten hat.

Alles in allem eine gelungene Revival-Reise am Axamer Lizum.

Werner Reiplinger
Herbstwanderung 2010, Vogesen
Freitag:
Dass die Fans und Mitglieder des Ski-Club Merzig auch beim Wandern „Spitze“ sind, konnten sie wieder mal bei der alljährlichen beliebten Herbstwanderung unter Beweis stellen.
Nach zweijähriger Renovierungspause konnten wir unser Domizil einmal mehr in der Ski- und Wander-Hütte des Turnvereins Püttlingen in Ventron/Vogesen aufschlagen, um von dort aus in einer spektakulären Wanderroute die Hochvogesen zu bezwingen.
So machten sich denn am Freitagnachmittag 20 furchtlose Wandergesellen auf den Weg nach Ventron. Nach dreistündiger Fahrt kamen wir an der bereits bestens bekannten Hütte an und belegten als erstes das gesamte obere Stockwerk mit den Schlafzimmern, der Küche, Aufenthaltsraum und der schönen Terrasse mit Grill und Schwenker.
Die Hütte war vom Turnverein neu gestaltet und renoviert und damit im besten Zustand. Und da auch das Wetter mitspielte, stand einem schönen und ereignisreichen Wochenende nichts entgegen.
Nachdem wir uns eingerichtet hatten und das erste Gläschen Cremant geleert war, begann unser Gourmet-Vorstand Harald Demke mit der Vorbereitung für seine Original „Paella-Valenciana“ mit einer großen Menge von Riesengarnelen, Hähnchenfleisch, Muscheln, Calamares, Fisch, Reis und Erbsen. Alles wurde zusammen in einer riesigen Pfanne auf dem offenen Grill gegart und es duftete immer besser. Weiß- und Rotwein von unserem bekannten Weingut „Sohn“ in Frankweiler/Pfalz, Bier, Sekt und einige herrliche Salate unserer „Wanderfrauen“ rundeten den ersten spanischen Abend in Ventron bestens ab. Das anschließende gemütliche Beisammensein dauerte bis in die frühen Morgenstunden....
Samstag:
Nach einem ausgiebigen Frühstück mit Rührei und Schinken, packten alle ihre Rucksäcke mit Marschverpflegung und los ging es. Zunächst mussten mit den Pkw einige km zurückgelegt werden, bis zum Parkplatz am Col du Calvaire direkt an der Route des Crêtes. Dort starteten wir unsere Abenteuerwanderung über 10 km, aber mit einem nicht unbeträchtlichen Höhenunterschied von über 600 Meter, inklusive zweier Kletterpartien am Rocher Hans und am Observatoire Belmont, sowie einem kräftigen Anstieg vom Lac Noir (950 m) zum Gazon du Faing auf 1290 Meter.
Zum Lac Blanc war der Weg am Anfang steil, steinig, und teilweise morastig. Am Ufer angelangt überquerten wir danach einen kleinen Bach über einen Steg aus Baustämmen. Eine kleine Rast tat uns gut und dann begann die Kletterpartie zum Observatoire Belmont, Lac Noir und Rocher Hans. Es ging steil den Wald hinauf. Doch mit einigen herrlichen Aussichten wurden wir später belohnt. Dann folgte der wohl schwierigste Teil der Wanderung: Ein abschüssiger Pfad durch wüste Felsentrümmer - Richtung Lac Noir. Bequemer wurde es erst auf einem breiteren Forstweg. Überall konnte man noch teilweise Spuren der Verwüstung aus dem ersten Weltkrieg entdecken (damals waren alle Wälder der Umgebung von den Granaten zusammengeschossen worden).
Eine größere Pause legten wir dann am Seeufer des Lac Noir ein. Dann mussten wir nochmals kräftig steigen um zu den Hautes Chaumes zu gelangen. Die Markierungen nicht aus den Augen verlierend (oder doch), sahen wir irgendwann den tief unter uns liegenden See. 1 Stunde später erreichten wir dann nach einigen Irrwegen endlich die Baumgrenze und damit eine wichtige Kreuzung. Der Wanderweg führte uns dann über den Hauptkamm der Vogesen bis zu unserem Ausgangspunkt am Parkplatz des Col du Calvaire.
Es war eine Lust hier zu wandern und ein Abenteuer war es allemal, zudem gingen sicher einige Wanderbrüder und -Schwestern an ihre Leistungsgrenzen. Aber alle waren stolz es geschafft zu haben und im Restaurant an Parkplatz stärkten wir uns erst einmal kräftig. Danach fuhren wir über die Routes des Crêtes zurück nach Ventron.
Die Müdigkeit verflog aber recht schnell, als erneut der Grill angezündet wurde und große Portionen Schwenker, Grillwürste, und die Reste der Paella von uns verdrückt wurden. Dazu den guten Wein und das Saarländische Bier!!! Alles wieder in Butter. Auch diesmal wurde es ziemlich spät....
Nach dem wiederum ausgezeichneten Frühstück am nächsten Morgen, packten wir unsere sieben Sachen und machten uns auf den Weg nach Ribeauvillé an der elsässischen Weinstraße. Dort war eines der größten Original-Volksfeste im Gange der berühmte „Pfifferdaii“. Alle die dageblieben sind, trotz der vielen tausend Besucher in Ribeauvillé wurden mit einem Spektakel ohnegleichen entschädigt. Der Festumzug schlug alle in seinen Bann und wir erlebten noch nie dagewesene Festwagen, Fußgruppen, Gaukler u.a. fahrendes Volk. Ein gigantischer Umzug, wie man ihn nicht mal an Rosenmontag im Rheinland erleben kann.
Es war jedenfalls ein Superabschluss dieses wunderschönen, erlebnisreichen Wanderwochenendes in den Vogesen.....
Wir kommen bestimmt wieder!!!

Harald Demke
Faschingsfahrt 2011 nach Pfunds
Pfundiger Faschingsski 2011

Im gemütlichen **** Hotel Tyrol in Pfunds wurden wir bei der Ankunft schon als Stammgäste begrüßt - schließlich führte es unsere Gruppe des Merziger Skiclubs schon das dritte Mal in Folge in das alte Dörfchen im oberen Inntal am Dreiländereck zu Schweiz und Italien.

Die Lage ist ideal - jeweils 20 Minuten in die Skigebiete Samnaun- Ischgl und Serfaus-Fiss-Ladis - für eine Skiwoche bieten sich hier unzählige, vielfältige Pistenkilometer an.
Auf dem Programm standen zunächst 3 Tage in der Silvretta Arena.
Das Wetter war traumhaft - Sonne, blauer Himmel und fast zweistellige Plusgrade. Trotzdem waren die Pisten bestens präpariert, die Bedingungen ideal.

Morgens erfolgte der Einstieg über Samnaun, abends ging es über die 11 km lange Talabfahrt direkt nach Ischgl in die Trofana-Alm, wo uns unserer Skifreund Gerhard als besonderen Service der Fa. Schulligen nach einem ausgiebigen Aprés mit dem Bus abholte.
Auch die Tage in Serfaus waren angenehm. Hier genossen wir die langen Abfahrten in dem wirklich riesigen Gebiet, wobei diese in den tieferen Lagen bei fast sommerlichen Temperaturen schon an Wasserski erinnerten.
Die Tage fanden ihren Ausklang im neuen, luxeriösen Wellnessbereich des Hotels. Nach einem guten Abendessen wurde an der Bar noch so mancher Obstler geleert.

Alles in Allem war es auch dieses Jahr wieder die perfekte Tour.

Ich kann nur jedem Skifreund raten:
Lasst das närrische Treiben mal ausfallen und fahrt mit uns nach Pfunds - es wird euch gefallen.

Dr. Burkhard Giersberg